Cannabis-Terpene erklärt: Ein Bangkok-Leitfaden
Stellen Sie zwei Gläser mit Cannabis-Blüten nebeneinander, und der Geruch könnte kaum unterschiedlicher sein. Das eine riecht nach Kiefer und schwarzem Pfeffer, das andere fruchtig und süß. Der Grund dafür sind Terpene, die aromatischen Verbindungen, die die Pflanze in ihrem Harz bildet. Sie erklären, warum eine Sorte nach Kraftstoff und eine andere nach Mango duftet. Dieser Leitfaden erklärt, was Cannabis-Terpene sind, wie sich die häufigsten voneinander unterscheiden und wo Sie in Bangkok persönlich mehr darüber erfahren können.
Was sind Cannabis-Terpene?
Terpene sind eine Familie aromatischer Öle, die von Pflanzen produziert werden, und Cannabis ist bei weitem nicht die einzige Pflanze, die sie bildet. Kiefern, Zitrusschalen, Lavendel, Hopfen und schwarzer Pfeffer verdanken ihren Geruch ebenfalls Terpenen. Die Cannabispflanze produziert sie in denselben klebrigen Drüsen, die auch Cannabinoide wie THC und CBD enthalten. Deshalb verrät die Nase einer Blüte schon so viel über sie, bevor man sie näher untersucht.
Forscherinnen und Forscher haben bislang mehr als hundert Terpene in Cannabis dokumentiert. Nur eine Handvoll davon kommt in ausreichenden Mengen vor, um den wahrgenommenen Geruch und Geschmack maßgeblich zu prägen. Genau diese sind es, nach denen Besucher unser Team befragen. Wer mehr über die Bedeutung eines Terpenprofils erfahren möchte, findet weiterführende Informationen unter Warum ein Terpenprofil wichtig ist sowie Die medizinische Bedeutung von Cannabis-Terpenprofilen.
Die häufigsten Cannabis-Terpene im Überblick
Jedes Terpen hat sein eigenes Profil, das sich am einfachsten über die Alltagspflanzen erschließt, in denen es bereits bekannt ist.
Myrcen
Myrcen ist das am häufigsten vorkommende Terpen in Cannabis und verantwortlich für den erdigen, moschusartigen, leicht krautigen Geruch. Man kennt es aus Mango, Zitronengras, Hopfen und Thymian. In einer Terpentabelle steht es häufig an erster Stelle und gilt als dominante Note in Sorten wie Mimosa. Mehr dazu unter Was ist Myrcen.
Pinen
Pinen riecht genau so, wie der Name andeutet: frischer Kiefernwald mit einem Hauch Rosmarin. Es gehört zu den am weitesten verbreiteten Terpenen in der Natur und findet sich in Nadelholz, Basilikum und Dill. In Cannabis tritt es als scharfe, klare Kopfnote auf, die schwerere Aromen durchbricht. Details unter Was ist Pinen.
Caryophyllen
Dieses Terpen ist der Pfeffer. Caryophyllen verleiht schwarzem Pfeffer, Nelken und Zimt ihre Würze und bringt eine scharf-würzige, holzige Note in Cannabis. Auf chemischer Ebene verhält es sich etwas anders als andere Terpene, was ein Grund dafür ist, warum die Wissenschaft es besonders intensiv erforscht. Mehr dazu unter Die Wissenschaft hinter Caryophyllen.
Limonen
Limonen ist reine Zitrusfrucht. Es ist konzentriert in der Schale von Zitronen, Orangen und Limetten zu finden und bringt diese lebendige, frische Helligkeit in Cannabis. Blüten mit einer süßen, scharfen, fruchtigen Nase enthalten meist Limonen in ihrer Mischung. Mehr unter Limonen erklärt.
Linalool
Linalool ist das blumige Terpen. Es ist der Hauptduft des Lavendels und findet sich auch in Koriander und Minze. In Cannabis wirkt es weich und leicht würzig und gleicht die schärferen Terpene in seiner Umgebung aus. Mehr unter Was ist Linalool.
Humulen
Humulen ist die erdige, hopfenartige, holzige Note, die jedem bekannt ist, der Bier trinkt. Es ist reichlich in Hopfen enthalten und steht in enger chemischer Verwandtschaft mit Caryophyllen, weshalb beide häufig gemeinsam in einem Profil auftauchen. Den vollständigen Überblick bietet Was ist Humulen.
In manchen Profilen findet sich auch Terpinolen. Es ist das frische, krautige, leicht kiefenartige Terpen in Äpfeln, Muskatnuss und Flieder. Terpinolen bleibt meist subtil, kann aber das gesamte Aromabild der Blüten, in denen es vorkommt, entscheidend prägen.
Ein Terpenprofil lesen
Keine Blüte basiert auf einem einzigen Terpen. Jede enthält eine Mischung, und das Verhältnis zwischen den Terpenen verleiht einer Sorte ihren Charakter. Myrcen neben Pinen riecht anders als Myrcen neben Limonen, selbst wenn die Cannabinoidwerte identisch sind. Deshalb können zwei Blüten mit ähnlichen Laborwerten an der Nase völlig unterschiedlich wirken.
Wenn Sie ein Profil lesen, gibt das dominante Terpen die Hauptnote vor, und die unterstützenden Terpene füllen die Details aus. Die Cannabinoid-Angaben, also THC und CBD, beschreiben die Chemie. Die Terpene beschreiben das Aroma. Das Lesen eines solchen Profils ähnelt eher dem Lesen eines Weinetiketts als dem Lesen eines technischen Datenblatts, und es wird mit jedem Profil, das man durchgeht, leichter.
Fragen Sie in einer Siam Green-Filiale nach Terpenen
Über Terpene kann man viel lesen, aber der schnellste Weg, sie zu verstehen, ist das Gespräch mit jemandem, der täglich mit der Pflanze arbeitet. Das Team von Siam Green umfasst examinierte Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte, und das Unternehmen verfügt über eine medizinische Cannabis-Lizenz. Fragen zur Pflanze werden daher von Personen mit klinischer Ausbildung beantwortet, nicht nach einem Verkaufsskript.
Wenn Sie verstehen möchten, wie Terpene die Pflanze prägen, kommen Sie vorbei und fragen Sie. Unser Team erklärt Ihnen, wie jede Verbindung riecht und wie sich ein Profil vom nächsten unterscheidet. Finden Sie die nächstgelegene Filiale:
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