10 Cannabis-Sorten, die bei ADHS unterstützend genannt werden
Mit ADHS zu leben fordert Energie. Jeder Tag bringt eigene Herausforderungen mit sich, und die passende Behandlung zu finden ist häufig eine Geduldsprobe. Da Cannabis in immer mehr Ländern Akzeptanz findet, betrachten manche Menschen die Pflanze als ergänzende Option zur Linderung verschiedener Beschwerden, ADHS eingeschlossen. Im Folgenden stellen wir zehn Sorten vor, von denen einige Anwender berichten, sie könnten den Alltag etwas erleichtern. Diese Hinweise ersetzen keine ärztliche Beratung.
Das Wichtigste auf einen Blick
- ADHS ist eine häufige neurobehaviorale Erkrankung, die das Konzentrieren erschwert.
- Eine Heilung für ADHS gibt es derzeit nicht.
- Cannabis wird von manchen Anwendern mit ADHS in Verbindung gebracht, etwa bei der Konzentration oder bei Anspannung.
- In diesem Zusammenhang häufig genannte Sorten sind Black Jack, Sour Diesel, Harle-Tsu und Cinex.
Was ist ADHS?
ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, ist eine häufige neurobehaviorale Erkrankung. Sie äußert sich in Hyperaktivität und impulsivem Verhalten und kann den Alltag spürbar beeinträchtigen. Unruhe und Impulsivität führen häufig zu Konzentrationsverlust. Die Ausprägung ist von Person zu Person verschieden. Eine Heilung gibt es derzeit nicht; die Behandlung erfolgt meist über tägliche Medikamente und kognitive Verhaltenstherapie.
ADHS und Cannabis: wo besteht die Verbindung?
Cannabis wird häufig mit Entspannung in Verbindung gebracht, weshalb manche Menschen es einsetzen, um die Konzentration zu unterstützen, innere Anspannung zu mildern oder die Nebenwirkungen von ADHS-Medikamenten abzufedern. Um die mögliche Wirkweise zu verstehen, lohnt der Blick auf die beiden Hauptcannabinoide der Cannabis-Pflanze:
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Tetrahydrocannabinol (THC): die bekannte psychoaktive Substanz, die beim Cannabiskonsum für die euphorische Empfindung verantwortlich ist. THC bindet an die Cannabinoidrezeptoren in Gehirn und Nervensystem und entfaltet dort seine Wirkung.
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Cannabidiol (CBD): das andere prominente Cannabinoid. Anders als THC erzeugt es keine euphorische Wirkung, da es in anderen Hirnregionen ansetzt. CBD führt nicht zur Abhängigkeit und hat sich aufgrund seiner therapeutischen Eigenschaften einen Namen gemacht.
Laut CHADD deutet die Forschung darauf hin, dass CBD die hilfreichste Komponente für Menschen mit ADHS sein könnte. Weder Forscher noch Ärzte verfügen bisher über belastbare Belege dafür, dass es eine wirksame Behandlung darstellt. Cannabis kann somit Symptome möglicherweise mildern, eine Heilung der Erkrankung ist damit nicht verbunden.
10 Cannabis-Sorten, die bei ADHS genannt werden
Black Jack
Sweet Seeds entwickelte Black Jack aus zwei bekannten Linien: Black Domina und Jack Herer. Der Indica-dominante Hybrid vereint Eigenschaften beider Eltern. Der THC-Gehalt liegt zwischen 16 und 20 Prozent. Manche Anwender im medizinischen Bereich schätzen die Sorte. Sie liefert ein klares Kopf-Empfinden in angenehmer Balance mit einem entspannten Körpergefühl. Manche Anwender berichten, dass die Wirkung die Konzentration unterstützen könne. Aroma: erdig und würzig mit kräftiger Note, Geschmack: süßlich und holzig.
Sour Diesel
Sour Diesel hat sich seit den frühen 1990er-Jahren einen festen Platz in der Cannabis-Welt erarbeitet. Ebenfalls bekannt als „Sour D” oder „Sour Deez”, entstand sie aus Chemdawg und Super Skunk. Das Geschmacksprofil ist markant: dieseltypisch mit einer Zitrusnote. Die Wirkung kann sowohl Kreativität anregen als auch tiefer entspannen.
Harle-Tsu
Harle-Tsu ist ein CBD-reicher Hybrid mit kaum messbarem THC, gezüchtet vom Southern Humbolt Seed Collective aus Harlequin und Sour Tsunami. Aroma und Geschmack: würzig-kräuterig, holzig, erdig. In Liebhaberkreisen auch „The Soother” genannt. Eine bevorzugte Wahl für Anwender, die ohne ausgeprägte psychoaktive Wirkung Linderung suchen. Die Wirkung wird als sanft beschrieben, manche Anwender berichten, dass sie bei Beschwerden sowie bei Stress und Anspannung unterstützend wirken könnte.
Blue Dream
Dieser Sativa-dominante Hybrid entstand aus Blueberry und Haze. Blue Dream stammt aus Kalifornien und hat an der Westküste längst Bekanntheit erlangt. Die Wirkung ist ausgewogen: körperliche Entspannung trifft auf zerebrale Stimulation. Manche Anwender berichten von einem Empfinden gesteigerter Motivation und Konzentration, begleitet von kreativen Impulsen. THC liegt zwischen 17 und 24 Prozent, CBD ist nur gering vertreten. Duft und Geschmack: beerig.
Durban Poison
Durban Poison ist eine Sativa-Landrasse, also eine reine Sativa, entdeckt in Durban, Südafrika, woher der Name stammt. Mit 19 Prozent THC ist sie ausdrucksstark. Liebhaber schätzen sie für ihre belebenden und stimmungsaufhellenden Effekte. Manche Anwender berichten, sie könne die Produktivität über den Tag hinweg begleiten und kreative Impulse setzen. Erdig-süßer Duft mit dezenter Kiefernnote. Nicht nur im Freizeitkonsum geschätzt; auch manche Anwender im medizinischen Bereich berichten von positiven Erfahrungen.
Cinex
Cinex, ebenfalls als „Cenex” bekannt, ist ein beliebter Hybrid aus Cinderella 99 und Vortex. Das Terpenprofil bringt süße Zitrusnoten und erdigen Skunk mit. Die Wirkung ist nicht sedierend: klar im Empfinden, mit belebendem Charakter, geeignet für eine positive Grundstimmung und kreative Phasen. Viele Anwender berichten, Cinex könne die Stimmung heben. Mit einem THC-Gehalt von 15 bis 25 Prozent zählt die Sorte zu den interessanten Optionen, und manche Anwender bringen sie anekdotisch mit ADHS und Hyperaktivität in Verbindung.
Harlequin
Harlequin ist für viele eine bevorzugte Wahl im gesundheitsorientierten Konsum. Reichhaltig an CBD und nahezu THC-frei, wurde sie entwickelt, um Wirkung ohne deutliche psychoaktive Effekte zu ermöglichen. Gezüchtet aus Landrassen wie Colombian Gold, Nepali Indica, Thai und Swiss. Anwender berichten häufig von einem klaren Empfinden und einer möglicherweise entspannenden Wirkung. Aroma: erdiger Moschus mit süßer Mango.
True OG
True OG ist eine Indica auf Basis der OG-Kush-Genetik, ursprünglich in Südkalifornien entdeckt. „OG” steht für „ocean grown”. Mit einem THC-Gehalt von 27 Prozent und lang anhaltender Wirkung liefert sie ein klares Empfinden und bringt eine frische Zitrus-Kiefer-Note mit. True OG erhielt seit 2010 bei jedem High Times Medical Cup den zweiten Platz in der Indica-Kategorie.
Jack Herer
Diese Sativa-dominante Sorte ist auch als „The Jack”, „Premium Jack” oder „Platinum Jack” bekannt. Der Name geht auf den Cannabis-Aktivisten Jack Herer zurück. Sensi Seeds züchtete sie ursprünglich aus einem Haze-Hybrid, Northern Lights #5 und Shiva Skunk. Geschmacklich: süß-säuerlich mit Zitrusnote und holzig-kiefernem Unterton. Die Effekte von Jack Herer werden als möglicherweise belebend, kreativ und konzentrationsfördernd beschrieben.
Green Crack
Green Crack, gelegentlich auch als „Green Crush” oder „Mango Crack” geführt, ist eine ausdrucksstarke Sativa aus Skunk #1 und einer Afghani-Landrasse. Bekannt für ihre belebende Wirkung, wobei manche Anwender berichten, sie könne die Konzentration unterstützen. Spritzig-fruchtig im Geschmack mit Mango-Noten. Anwender berichten von einer Verwendung im Tagesverlauf, um Müdigkeit oder gedrückte Stimmung etwas entgegenzusetzen. Heute eine der gefragtesten Sorten am Markt.
Fazit
ADHS ist eine neurobehaviorale Erkrankung mit erhöhter Hyperaktivität, Impulsivität und Konzentrationsschwierigkeiten. Die Symptome können den Alltag beeinträchtigen und sind individuell unterschiedlich stark ausgeprägt. Manche Menschen mit ADHS greifen zu Cannabis, weil es Symptome wie Konzentrationsprobleme möglicherweise lindern kann. Sorten, die in diesem Zusammenhang immer wieder genannt werden, sind Jack Herer, True OG und Blue Dream. Bei medizinischen Anliegen empfehlen wir die Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Unser Team in den Filialen berät Sie persönlich, ein gültiger Lichtbildausweis und eine PT-33-Bescheinigung sind gemäß thailändischer Vorschriften erforderlich.