10 Vorteile von CBD, die wirklich einen Blick wert sind

Von Siam Green · · Aktualisiert 10. Mai 2026
CBD-Produkte für Haustiere in Thailand - Siam Green Cannabis Co

Cannabidiol, oder einfach CBD, ist ein Cannabinoid aus der Cannabis sativa Pflanze. In Wissenschaft und Medizin ist es zum Liebling geworden, weil es gesundheitlich einiges bewirken kann, ohne dich zu berauschen. Genau das macht den Unterschied zu seinem berühmten Geschwister THC. Produkte mit CBD gibt es in allen Varianten. Am beliebtesten sind Öle, Kapseln, Sprays und Lotionen. Manche packen es sogar in Essen, Getränke oder Kosmetik.

Was macht CBD so spannend? Schauen wir uns das mal genauer an.

Das Wichtigste auf einen Blick

10 Vorteile von CBD

  1. Schmerzlinderung

Es gibt Hinweise darauf, dass CBD bei chronischen Schmerzen einen spürbaren Unterschied machen kann. Das sagt zumindest das National Centers for Complementary and Integrative Health (NCCIH), und eine Studie aus dem Jahr 2003 zeigte, dass Patienten mit chronischen Schmerzen durch Multiple Sklerose, Rückenmarksverletzungen, Amputationen und Plexus-brachialis-Verletzungen nach der CBD-Behandlung weniger Schmerzen auf einer visuellen Analogskala angaben. Auch bei Nervenschmerzen, etwa nach einem Bandscheibenvorfall oder einer Gürtelrose, wird CBD oft positiv erwähnt.

  1. Anfälle und Epilepsie

Bei manchen Anfallserkrankungen wie dem Lennox-Gastaut-Syndrom, dem Dravet-Syndrom oder der tuberösen Sklerose, die den Alltag der Betroffenen erheblich erschweren, kann CBD möglicherweise vorbeugen. Auch die WHO hat das Potenzial von CBD bei Epilepsie anerkannt, und das CBD-basierte Medikament Epidiolex ist seit 2018 von der FDA für die Behandlung bestimmter Anfallsformen zugelassen.

Wie gut CBD bei Anfällen wirkt, hängt aber von der Person ab. Manche werden völlig anfallsfrei, bei anderen nehmen nur die Häufigkeit ab, und wieder andere bemerken gar keinen Unterschied. Außerdem packt CBD nicht die eigentliche Ursache der Epilepsie an.

  1. Krebs

Eines vorweg: CBD ist kein Krebsheilmittel. Forscher haben aber kürzlich berichtet, dass CBD das Wachstum bestimmter Krebszellen verlangsamen oder sie sogar abtöten könnte. Tierstudien legen ebenfalls nahe, dass Cannabinoide die Ausbreitung mancher Krebsarten bremsen können.

  1. Nebenwirkungen der Chemo abfedern

Wer eine Chemotherapie durchmacht, kennt das: Übelkeit und Erbrechen gehören zu den häufigsten Begleitern. CBD könnte hier Linderung bringen, da es gegen Übelkeit wirken, Schmerzen dämpfen und den Schlaf fördern kann.

  1. Angst und Depression

Es gibt schon einige Studien zum Thema CBD und Angst, und die zeigen ziemlich ähnliche Ergebnisse. Bereits 1993 stellte eine Studie fest, dass Menschen, die CBD eingenommen hatten, beim öffentlichen Reden weniger Angst empfanden. Eine weitere Studie von 2019 fand heraus, dass Teenager mit sozialer Angst auf CBD besser ansprachen als auf ein Placebo.

Ärzte verschreiben übrigens oft die gleichen Mittel gegen Depressionen wie gegen Angst, was darauf hindeutet, dass ähnliche Prozesse im Gehirn dahinterstecken. CBD könnte bei beiden helfen, indem es mit Rezeptoren im Gehirn zusammenwirkt, die unter anderem den Serotoninspiegel beeinflussen, also die Chemie, die unsere Stimmung steuert.

  1. Sucht

Der weit verbreitete Griff zu verschreibungspflichtigen Opioiden und Heroin bei akuten Schmerzen kann schnell in einer Opioidabhängigkeit enden. Eine Studie zeigte, dass Teilnehmer nach einer Dosis CBD ein deutlich geringeres Verlangen nach Heroin verspürten, mit Wirkungen, die laut Berichten rund eine Woche anhielten. Tiermodelle deuten zudem darauf hin, dass CBD das Verlangen nach anderen Suchtstoffen wie Alkohol, Cannabis und Stimulanzien dämpfen könnte.

  1. Alzheimer

Alzheimer ist die häufigste Ursache von Demenz. Eine Studie aus dem Jahr 2019 lieferte ein vielversprechendes Bild: CBD könnte Faktoren unterdrücken, die zu Alzheimer beitragen, und in Kombination mit THC sogar besser wirken. Eine Studie von 2021 berichtete, dass hohe Dosen CBD bei Patienten im Spätstadium die Bildung jener Proteine fördern, die für den Abbau von Plaques im Gehirn nötig sind.

  1. Schlaflosigkeit

Schlecht einschlafen oder mitten in der Nacht wachliegen sind klassische Symptome von Schlaflosigkeit, die oft mit einer überaktiven Stressreaktion zu tun haben. CBD könnte einigen Menschen zu ruhigerem Schlaf verhelfen, indem es im Hypothalamus, der Schaltzentrale für den Schlaf, eingreift und das Stresshormon zähmt.

  1. Herz und Kreislauf

Forscher meinen, dass CBD für Menschen mit Bluthochdruck hilfreich sein könnte. Hoher Blutdruck steht in Verbindung mit ernsten Herzproblemen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und metabolischem Syndrom, und CBD könnte durch das Erweitern der Blutgefäße eine entlastende Rolle spielen.

  1. Diabetes

Tests an menschlichen Zellen deuten darauf hin, dass CBD die Auswirkungen erhöhter Glukosewerte abschwächen kann. Solche Werte können sich zu Diabetes und anderen Komplikationen entwickeln. Daraus folgern Forscher, dass CBD bei der Behandlung von Diabetes, dessen Folgeerkrankungen und Ablagerungen in den Arterien potenziell hilfreich sein könnte. Eine kleinere Übersichtsarbeit fand sogar Hinweise, dass CBD den Körper bei der Regulation insulinbezogener Hormone unterstützen könnte, was manche als möglichen natürlichen Therapieansatz sehen.

Fazit

Cannabidiol, kurz CBD, ist ein Cannabinoid mit ordentlich Potenzial im Wellness-Bereich. Forscher schauen sich an, was es bei verschiedenen Beschwerden bewirken kann, und es bietet sich als Alternative für Menschen an, die medizinisches Cannabis nutzen möchten, ohne den Rausch zu spüren. Zu den möglichen Vorteilen zählen Schmerzlinderung, eine eventuell geringere Anfallshäufigkeit und Linderung bei Chemo-Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen.

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