Cannabis, THC und CBD im Kontext von Entzündungen: Was Anwender berichten
Bei einer Verletzung oder Infektion reagiert der Körper mit einer Entzündung. Dieser Schutzmechanismus ist sinnvoll, kann jedoch in chronischer Form mit verschiedenen Krankheitsbildern in Verbindung stehen, etwa mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Schmerzen, COPD oder Autoimmunerkrankungen.
Auf einen Blick
- THC interagiert mit Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems, was im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen diskutiert wird.
- Untersuchungen werden unter anderem bei Multipler Sklerose, Alzheimer und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen geführt.
- Beim Rauchen oder Vaporisieren kann THC die Atemwege reizen.
- CBD wirkt nach Forschungslage über CB2 Rezeptoren und wird im Zusammenhang mit der Immunantwort diskutiert.
- Candy Crush, Cherry Burst, Harlequin CBD, MAC 1 und Mai Tai Gravity sind Sorten aus unserem Sortiment, die Anwender in diesem Zusammenhang häufig nennen.
- Wie bei jeder Pflanze gehören Schwindel, Unruhe oder eine erhöhte Pulsfrequenz zu möglichen Nebenwirkungen.
Wie wird Cannabis im Zusammenhang mit Entzündungen diskutiert?
Cannabis enthält mehrere hundert Wirkstoffe, sogenannte Cannabinoide. Die bekanntesten sind THC und CBD. THC, Tetrahydrocannabinol, ist die primäre psychoaktive Verbindung. THC kann das Endocannabinoid-System aktivieren, was in Studien sowohl im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen als auch mit möglichen Nebenwirkungen untersucht wird.
Kurz erklärt: Das Endocannabinoid-System
Das Endocannabinoid-System, kurz ECS, ist ein körpereigenes Regulationssystem, das unter anderem Schmerzempfinden und Entzündungsantworten moduliert. Es lässt sich grob in drei Bestandteile gliedern.
- Endocannabinoide: Vom Körper selbst produzierte Botenstoffe, die strukturell den pflanzlichen Cannabinoiden ähneln.
- Rezeptoren: CB1 sitzt vorwiegend im Gehirn und Rückenmark, CB2 vor allem im peripheren Nervensystem und in Immunzellen.
- Enzyme: Sie bauen Endocannabinoide und auch THC und CBD nach erfolgter Wirkung ab.
Wie THC mit Entzündungen interagiert, ist Gegenstand laufender Forschung. Studien zeigen sowohl mögliche entzündungshemmende als auch entzündungsfördernde Effekte. Die Forschungslage ist gemischt.
THC im Zusammenhang mit Entzündungen
In mehreren Studien und Erfahrungsberichten wird THC im Kontext chronischer Schmerzen und entzündlicher Prozesse erwähnt, etwa bei Arthrose oder Arthritis. Auch eine Modulation neuroinflammatorischer Vorgänge wird untersucht, mit möglicher Relevanz für Multiple Sklerose und Alzheimer. Im Zusammenhang mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen berichten manche Anwender von einer milderen Wahrnehmung ihrer Symptome wie Schmerzempfinden, Übelkeit oder Appetitlosigkeit. THC ist außerdem im Forschungszusammenhang mit Glaukom-Studien erwähnt worden.
Hohe Dosen oder dauerhafter Konsum werden dagegen mit entzündungsfördernden Reaktionen in Verbindung gebracht. Auch das Rauchen und Vaporisieren reizt die Atemwege.
Und CBD?
Cannabidiol (CBD) ist ein wichtiger Wirkstoff aus der Cannabispflanze und wird im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen und dem Immunsystem diskutiert. Da CBD nicht berauschend wirkt, wird es von vielen Anwendern als Ergänzung im Alltag erwähnt. Klinische Hinweise deuten auf ein breites Spektrum möglicher Eigenschaften hin, von angstmildernden bis zu neuroprotektiven Aspekten. CBD interagiert über CB2 Rezeptoren mit dem Endocannabinoid-System.
Fünf Sorten, die Anwender in diesem Zusammenhang häufig nennen
Alle genannten Sorten finden Sie über die Webseite von Siam Green Cannabis Co. sowie in unseren Filialen, oft im Bereich Top-Shelf.
- Candy Crush: Eine Indica-dominante Hybride aus Lifesaver und Airheadz F2 mit THC-Werten von etwa 15 bis 23 Prozent. Bekannt für ihr fruchtig-süßes Aromaprofil. Beim Spannabis Cannabis Champions Cup 2012 belegte sie den dritten Platz.
- Cherry Burst: Ebenfalls eine Indica-dominante Hybride, gekreuzt aus Tropicana Cherry und Super Buff Cherry Nummer 26. Beliebt für ihr ausdrucksstarkes Profil.
- Harlequin CBD: Eine klassische CBD-betonte Sorte. Anwender erwähnen sie häufig im Zusammenhang mit Ruhe und stabilem Fokus.
- MAC 1: Eine Kreuzung aus Alien Cookies F2 und Miracle 15. Bekannt für ihre Tiefe und ausgewogene Charakteristik.
- Mai Tai Gravity: Eine 50/50 Hybride aus Maui Waui und Tutti Frutti mit charakteristisch süßem Aromaprofil.
Mögliche Nebenwirkungen
Auch wenn bislang keine tödliche Cannabis-Überdosis dokumentiert wurde, gehören die folgenden Nebenwirkungen zur ehrlichen Aufklärung.
- Psychoaktive Effekte
- Beeinträchtigte Koordination
- Reduzierte Reaktionsfähigkeit
- Erhöhter Puls
- Innere Unruhe
- Schwindel
Bei Langzeitkonsum können Gewöhnung, respiratorische Belastungen oder Konzentrationsprobleme auftreten.
Fazit
Entzündungen sind eine sinnvolle Antwort des Körpers auf Reize, in chronischer Form jedoch mit verschiedenen Krankheitsbildern verbunden. Cannabis wird in diesem Kontext sowohl in Studien als auch in Anwenderberichten diskutiert. THC und CBD interagieren mit dem Endocannabinoid-System, hochdosiertes Rauchen kann jedoch die Atemwege belasten. Wir nennen mit Candy Crush, Cherry Burst, Harlequin CBD, MAC 1 und Mai Tai Gravity fünf Sorten, die Anwender in diesem Zusammenhang besonders häufig erwähnen. Eine ärztliche Beratung ersetzt dieser Beitrag nicht. Bei medizinischen Anliegen besprechen Sie das bitte mit einer Fachperson. In unseren Filialen unterstützen unsere Hausärzte mit Beratung und Ausstellung von PT 33 Rezepten direkt vor Ort.